Anrechnungsprinzip bei<br/>Verzinsung des Sparguthabens
Anrechnungsprinzip bei
Verzinsung des Sparguthabens

Die Höhe der Verzinsung des Sparguthabens der aktiven Versicherten wird jährlich festgelegt und ist von der Höhe des jeweiligen Kapitalertrages – also von den Resultaten der Vermögensverwaltung – und der finanziellen Lage einer Pensionskasse bzw. bei einer Sammeleinrichtung derjenigen eines einzelnen Vorsorgewerks abhängig. Dies bedeutet, dass der gutgeschriebene Zins von Jahr zu Jahr variieren kann. Der Zinssatz wird jährlich von der Vorsorgekommission festgelegt und darf nicht mit dem technischen Zinssatz verwechselt werden (siehe auch «Technischer Zinssatz»).

Bei einer sogenannten umhüllenden Vorsorge wie diejenige der BLPK ist eine Verzinsung der Sparguthaben mit einem Satz, der unter dem BVG-Mindestzinssatz von 1.00% (Stand 2017) liegt, nach dem sogenannten Anrechnungsprinzip zulässig. Es muss jedoch sicher gestellt sein, dass die Summe der reglementarischen Guthaben nach der Verzinsung mindestens so hoch ist, wie das nach BVG berechnete Mindest-Altersguthaben. Dies wird jeweils anhand der sogenannten Schattenrechnung bei der BLPK überprüft.