Anrechnungsprinzip<br/>(vereinfachtes Beispiel)
Anrechnungsprinzip
(vereinfachtes Beispiel)

Der Umwandlungssatz legt fest, mit welchem Prozentsatz ein Sparguthaben zum Zeitpunkt der Pensionierung in eine Altersrente umgerechnet wird (siehe Beispiel rechts). Die Höhe des Umwandlungssatzes hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: vom eingerechneten technischen Zinssatz und von der Lebenserwartung. Während heute die BLPK für das Alter 65 einen Umwandlungssatz von 5.80% vorsieht, lässt ein technischer Zinssatz von neu 1.75% – unter Berücksichtigung der gestiegenen Lebenserwartung – für Neurentner im Alter 65 nur noch einen Umwandlungssatz von maximal 5.00% zu.

Die BLPK ist eine sogenannte umhüllende Kasse (d. h. mit über das gesetzliche Minimum gemäss BVG hinausreichenden Leistungen), deshalb ist ein tieferer Umwandlungssatz als der heute im BVG geltende Satz von 6.80% zulässig. Für die Bestimmung der Rente hat die BLPK je eine Variante nach BVG und eine gemäss Vorsorgereglement zu berechnen. Die höhere Rente aus dieser Vergleichsrechnung ist auszurichten. Mit den bei der BLPK angewandten Vorsorgeplänen bzw. Sparbeiträgen werden in fast allen Fällen weit über das obligatorische Mindestniveau hinausreichende Sparguthaben gebildet, weshalb diese Vergleichsrechnung fast ausschliesslich zu einer höheren Rente gemäss Vorsorgereglement führt.