Das Vermögen der BLPK ist derart zu bewirtschaften, dass:

  • die versprochenen Leistungen jederzeit termingerecht ausbezahlt werden können;
  • die anlagebedingten Risiken eingegrenzt und damit die nominelle Sicherheit der versprochenen Leistungen gewährleistet wird;
  • im Rahmen der Risikofähigkeit die Gesamtrendite (laufender Ertrag plus Wertveränderungen) optimiert wird.

Mit der Vermögensbewirtschaftung ist das finanzielle Gleichgewicht der BLPK nachhaltig sicherzustellen.

Die Vermögensanlagen:

  • werden auf verschiedene Anlagekategorien, Märkte, Währungen, Branchen und Sektoren verteilt. Je nach Anlagekategorie kommen klar passive oder klar aktive Anlagestile zur Anwendung;
  • erfolgen in Anlagen, die eine marktkonforme Gesamtrendite abwerfen;
  • erfolgen nach Möglichkeit in liquiden, gut handelbaren und qualitativ hoch stehenden Anlagen.

 

Nachhaltigkeit in der Vermögensverwaltung

Die Mitglieder der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrates sind sich bewusst, dass ihre Handlungen und Entscheidungen aufgrund der öffentlich-rechtlichen Stellung der Pensionskasse nicht nur die wirtschaftlichen, sondern auch die ethischen Bedürfnisse zu berücksichtigen haben. Bei der Bewirtschaftung des Vermögens wie auch der Ausübung der Mitwirkungsrechte sind ausschliesslich die finanziellen Interessen der Versicherten massgebend. Die BLPK ist verpflichtet, auch bei nachhaltigen Vermögensanlagen einen marktkonformen Ertrag anzustreben. Diese Anlagen dürfen die übergeordneten Ziele nicht negativ tangieren. Nähere Ausführungen zum Thema "Nachhaltigkeit in der Vermögensverwaltung" ersehen Sie hier (Auszug aus dem Geschäftsbericht 2017, Seite 19 - 21).

Die BLPK hat im April 2018 ein Projekt gestartet, das sich mit der Definition der künftigen Leitlinien zur Nachhaltigkeit im Anlagebereich befasst. Dieser Prozess dürfte in ca. 12 - 15 Monaten abgeschlossen sein. Die BLPK wird zum Thema wieder kommunizieren, wenn Entscheide gefällt sind und es zur "Nachhaltigkeit im Anlagebereich" wieder etwas neues zu informieren gibt.